Fütterung der Hamster
© Dr. Doris Quinten
frisches Wasser
gutes Heu
darf keinerlei Anzeichen von Schimmelbildung aufweisen, wie z.B. muffigen
Geruch o.ä.
Mischfutter für Hamster
ca. 1 leicht gehäufter Esslöffel pro Tag,
enthält Sonnenblumenkerne, Weizen, Hafer, Mais, Erbsen, Kürbiskerne, Grünfutterpreßlinge
möglich ist auch Waldvogel- und Papageienfutter.
Grünfutter
Gemüse:
Salat, Spinat, Chicorée, Petersilie, Kresse, Karotten, Gurken, Zucchini, Broccoli, Blumenkohl, Sellerie, Rote Beete, Tomaten, Kartoffeln (gekocht), Milchmais.
Obst: Apfel, Birne, entsteinte Kirschen, Pflaumen, Aprikosen, Pfirsiche, Erdbeeren, Himbeeren, Weintrauben.
Wildkräuter: Löwenzahn, Bärenklau, Breit- und Spitzwegerich, Weißer und Roter Wiesenklee, Vogelmiere, Sauerampfer, süße Gräser, Hirtentäschel, Gras, Hirserispen, junge Brennnesseln.
Tierisches Eiweiß
nicht öfter als 1- 2 mal pro Woche in kleinen Mengen
Mehlwürmer, Grillen, Heimchen, Heuschrecken,
Hüttenkäse, Hartkäse, hart gekochtes Ei, Quark,
Rinderhack, rohes Muskelfleisch, gekochter Schinken,
Hundekuchen.
kein rohes Schweinefleisch!
Sonstiges
Nüsse, Knäckebrot
Vorsicht bei alten Brotresten: sie enthalten oft unsichtbaren Schimmel !
Nagematerial
frische Äste und Zweige mit und ohne Blätter oder Knospen von: Weide, Buche, Ahorn, Birke, Haselnuss, Birnbaum, Apfelbaum
Allgemeines
• keine Pflanzen vom Straßenrand, keine Pflanzen oder Äste, die mit Pestiziden belastet sind!
• Hamster sind dämmerungs- und nachtaktiv: Am Tag brauchen sie es dunkel und ruhig! Lärm und Störungen während der Ruhephasen stellen eine ständige Belastung für das Tier dar, die zu einer erhöhten Anfälligkeit für Krankheiten führt
• Einzeltierhaltung: Hamster sind Einzelgänger und unverträglich mit Artgenossen
• Polstermaterial: Heu, Stroh, Papier (z.B. Küchenrolle)
keine Watte, keine Bast- oder Wollfäden!! (Gefahr der Abschnürung der Pfoten, Hamsterwatte verstopft außerdem die Backentaschen!)
Polstermaterial mit Schlafhäuschen regelmäßig wechseln, da hier Futter „gehamstert“ wird und schnell verdirbt, trockenes Futter (z.B. Körner, Knäckebrot oder Heu) kann ggf. im Häuschen belassen werden, wenn es noch einwandfrei ist.